Die Konzertreihe

Neben dem USEum hat im Makro das kleine Label Ana Ott sein Hauptquartier. Ana Ott erstellt – oft in Handarbeit – besondere Vinyl- und Kassettenveröffentlichungen aus dem experimentellen Avantgardebereich. Ana Ott kuratiert als ein Herzstück der eigenen Arbeit die Konzertreihe für abseitige Musik, Performance und Klangkunst im Makroscope.

 

Die monatliche Reihe, die seit 2013 kontinuierlich stattfindet, ist ein Bindeglied zwischen den diversen Bereichen des Hauses. Sie tritt mit der Dauer- und den Wechselausstellungen in einen räumlichen und gestalterischen Dialog. Findet parallel keine Ausstellung statt, bringen wir wenn möglich regionale und internationale Musiker mit visuellen Künstlern zusammen, die mit ihren Lichtinstallationen und Performances zum Klang interagieren. Bei diesen Begegnungen improvisieren Künstler ganz verschiedener Strömungen gemeinsam – der Schwerpunkt liegt auf einem experimentellen Umgang mit Klang und einem kritischen Blick auf kulturindustrielle und popkulturelle Zusammenhänge und Zustände.


 

An einem typischen Abend im Makroscope hören Sie zum Beispiel improvisierte Jazzmusik oder ein Live-Hörspiel, während visuelle Künstler mit analogen optischen Geräten (wie etwa Overheadprojektoren) zum Sound interagieren. Das klingt kompliziert, bringt aber mitunter geradezu erleuchtende audiovisuelle Erkenntnisse mit sich. So schaffen wir interdisziplinäre Synergieeffekte zwischen dem Museum für Copy Art auf der einen, und den musikalischen Aspekten des Hauses auf der (vermeintlich) anderen Seite des Hauses. Das Makroscope wird zum interdisziplinären Katalysator und Resonanzkörper aktueller künstlerischer Diskurse.

Bei allen Konzerten bitten wir für den Eintritt um fünf Euro, die zu hundert Prozent den Künstlern des Abends zugutekommen.
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