Das Museum für Fotokopie enthält eine international einmalige Sammlung zur Geschichte der Fotokopie und der Copy Art.

  • 16 bis 19 Uhr
  • Sowie nach Vereinbarung
    Die Sammlung zur Technikgeschichte der modernen Fotokopie wurde von Klaus Urbons in über dreißig Jahren ehrenamtlicher Museumsarbeit aufgebaut. Sie enthält Objekte aus den Anfängen in den frühen 50er-Jahren in Deutschland (Blitzkopie) und den USA (Xerografie) bis hin zur ersten Generation der heute üblichen digitalen Fotokopierer Mitte der 80er-Jahre. In der Sammlung befinden sich auch betriebsbereite Raritäten, die zur Nutzung bereit stehen.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung ist ein - weiterhin wachsendes - Archiv von Copy Art aus der ganzen Welt. Es enthält unter anderem Arbeiten von Franz John, Georg Mühleck, Dore. O, Gabriele Klages, John Waszek, Jürgen O. Olbrich, Patti Hill, Robert Rauschenberg, Joel Swartz, Tom Carpenter, Charles Arnold Jr., David Hockney, Timm Ulrichs, Lieve Prins, Daria Huddy, Sonia Sheridan, NoNoJa (Ann Noel, Rosemary Jarman, Elke Nord) und Tom Barth.

    Das Museum ist lebendig

    Das Museum für Fotokopie (MFF) wurde 1985 von Klaus Urbons eröffnet. Ziel war es, ein internationales Forum und Medienlabor für die Technikgeschichte und Kunst der Fotokopie zu schaffen. Mit dem Verein Makroscope e.V. führen wir die Idee des Medienlabors fort und erweitern es um audiovisuelle Technologien. In einer Dauerausstellung werden wechselnde Apparate, Dokumente und Objekte aus dem Archiv präsentiert. Die Kopierer, die sich durch ihre spielerische und barrierefreie Handhabung auszeichnen, werden von Gästen und anderen NutzerInnen des Hauses - wie den Konzertgruppen - verwendet um Poster oder Zines herzustellen.

    Erkunden, Begreifen, Nutzen / Explore, Understand, Use

    Das Museum ist ein Projekt zur Vermittlung von Wissen, (Er-)Kenntnis, Kompetenz, Kreativität und Können. Es lehnt sich an die Vor-Form des Museums, die Wunderkammer, an und erweitert / transponiert / transportiert diese ins 21. Jahrhundert indem es die gegenwärtige technologische Kultur nicht einfach als selbstverständlich hinnimmt, sondern als (etwas) Wunderbares begreift, das wir uns aneignen und neubesetzen oder umdeuten können. Das Staunen über die Artefakte und Auswirkungen der unseren Alltag prägenden technischen Revolution(en) bildet aber nur den Einstieg, den Türöffner für das Begreifen und Erkunden von Ursprüngen und Zusammenhängen.