Das Museum für Fotokopie enthält eine international einmalige Sammlung zur Geschichte der Fotokopie und der Copy Art.

  • 16 bis 19 Uhr
  • Sowie nach Vereinbarung
    Das Museum für Fotokopie (M.F.F.) versteht sich als eine künstlerisch-technische Plattform und als Forum für Theorie und Praxis der Kopie und deren vielfältige Einflüsse auf die Gesellschaft, die Kommunikationsmedien und die Kunst. Es verfügt über eine international einmalige Sammlung von Copy Art und Kopiergeräten – es erforscht, sammelt und dokumentiert deren Geschichte.

    Das M.F.F. bietet einen offenen Ort für den Austausch und die Vermittlung rund um das Phänomen Kopie. Themenbezogene Ausstellungen, Publikationen, Vorträge sowie Workshops, zu alten und neuen Kopierverfahren, wenden sich an alle Interessierten.
    Mit der Neuausrichtung des Museums (2019) wird noch einmal der Kerngedanke der Sammlung in den Fokus genommen: ein internationales Forum und Labor für Technik und Kunst zu sein. Grundlegend soll eine Dauerausstellung zur Geschichte des Fotokopie, im technischen und künstlerischen Sinne, konzipiert werden und eine Bibliothek mit wissenschaftlichen wie künstlerischen Publikationen zugänglich gemacht werden. Hinzu kommen sollen neue Formate für die Ausstellung und Vermittlung. Oberstes Ziel ist dabei, aus den verschiedenartigen Kontexten der Kopie, stets einen Bezug zur Gegenwart heraus zu arbeiten, sowohl im künstlerischen, als auch im technischen Bereich.

    In der Sammlung befinden sich Kopiergeräte aus über 100 Jahren. Ihren Schwerpunkt bildet die moderne Fotokopie von den frühen 50er-Jahren bis hin zur ersten Generation digitaler Fotokopierer Mitte der 80er-Jahre. Zu den Highlights gehören die ersten deutschen Blitzkopierer (Agfa Copyrapid, ab 1949) und die ersten noch manuellen XeroX-Apparate (Haloid Company, ab 1950). Die Sammlung beinhaltet Geräte zu allen der sieben grundlegenden Fotokopierverfahren sowie zu den wichtigsten technologischen Innovationschritten in der Bürokopiertechnik. Außerdem sind dort auch von wichtigen Vertretern der Copy Art gestiftete Kopierer und einige betriebsbereite analoge Fotokopiermaschinen vertreten.

    Darüber hinaus befinden sich in dem weiterhin wachsendem Archiv an Copy Art unter anderem Arbeiten von: Alcalacanales (José Ramón Alcalá & Fernando Niguez Canales), Reed Altemus, Charles Arnold Jr., Arnyékkötök, Vittore Baroni, Tom Barth, Guy Bleus, Anna und Bernhard Johannes Blume, Paulo Bruscky, Daniel Cabanis, Tom Carpenter, Cejar, Jacques Charbonneau, Piermario Ciani, Dinah Dar, Giuseppe Denti, Dore O., James Durand, Herbert W. Franke, Jacques Fivel, Ueli Fuchser, G.A.F. (Global Art Fusion – Joseph Beuys, Kaii Higashiyama, Andy Warhol), Marisa González, Wolfgang Hainke, Peter Helmke, Roland Henß, Pati Hill, David Hockney, Heidi Huch, Peter Huemer, Daria Huddy, Sarah Jackson, Franz John, Joseph Kadar, Gabriele Klages, Rainer Malich, Jean Mathiaut, Guiseppe Morrochi, Karl-Hermann Möller, Georg Mühleck, NoNoJa (Ann Noel, Rosemary Jarman, Elke Nord), Jürgen O. Olbrich, Jesús Pastor, Mark Pawson, Valentine Plisnier, Lieve Prins, Robert Rauschenberg, Harvey Redding, Jean-François Robic, Mario Santoro, Sonia Sheridan, J.W. Stewart, Stiletto, Joel Swartz, Taccuino Apografo, The Rapid Publisher, Timm Ulrichs, Pierluigi Vanozzi, Johan van Geluwe, John Waszek, Weigoni, Cornelia Werner, Martin Wille – und vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern.

    Weitere Informationen zu den aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen sind im Kalender des Makros zu finden.