Vortrag

Im Rahmen der Reihe “Rechte Ideologie im alternativen Milieu”.

Der Überfall Russlands auf die Ukraine war für die deutsche Öffentlichkeit ein Schock. Aufgrund einer „faschistischen Regierung“ versuche Russland durch eine „Spezialoperation“ russischstämmige Menschen zu schützen, so die offizielle Begründung von russischer Seite. Was folgte, waren erbitterte Kämpfe und Zerstörung, die mittlerweile eine sechsstellige Zahl toter und verwundeten Menschen forderten. Der Krieg ist seit seinem Beginn zentral in der Öffentlichkeit und wird kontrovers diskutiert. Wir wollen einen Blick auf neurechte und extrem rechte Netzwerke werfen und fragen, welche Position sie einnehmen, aber auch welche Intentionen dahinterstecken. Die Debatte soll dabei ausschließlich um diesen Aspekt gehen und keine grundlegenden Fragen klären, wie der Krieg beendet werden kann. 

Vortrag von Dr. Mark Haarfeldt. Er ist ehrenamtlicher Mitarbeiter im Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung 

Gefördert vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!” 

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

12. Mai 2023

Vortrag: Feindschaft trifft Neid. Judentum und Islam in der Neuen Rechten

Im Rahmen der Reihe "Rechte Ideologie im alternativen Milieu". Der Vortrag von Dr. Fabian Weber und Matheus Hagedorny untersucht die komplexe Haltung der äußersten Rechten gegenüber Judentum und Islam. Beleuchtet wird u.a. die Vorgeschichte des modernen Rechtsextremismus, wie etwa die Islampolitik des Nationalsozialismus, um zu verstehen, wie neurechte Gegenintellektuelle die aktuelle ideologische Landschaft in AfD-Kreisen beeinflussen.
26. Oktober 2022

Vortrag: Die AfD im Kulturkampf

In ganz Deutschland führt die AfD einen aggressiven Kampf gegen eine vielfältige und pluralistische Kulturlandschaft. Der Vortrag soll einen Überblick über die Strategien des Kulturkampfes von rechts geben und mögliche Handlungsspielräume für die demokratische Zivilgesellschaft aufzeigen.